Aquarellmalerei, Zumba oder Kräuterwanderung, Sprachkurse und Alphabetisierung: Es gibt kaum etwas, das die Volkshochschulen (VHS) in Bayern nicht anbieten. Anders als für Schulen, Wirtshäuser und Schwimmbäder, haben die VHS weder Konzept, noch Perspektive, wann und wie sie öffnen dürfen. Frust und Verzweiflung steigen in VHS, unabhängigen Sprachschulen und anderen Stätten der Erwachsenenbildung. Sgodda hatte auf den Rettungsschirm für Kulturschaffende gehofft, der aber gilt in Bayern anders als in Baden-Württemberg nicht für Dozenten der Erwachsenenbildung. Sie fordert eine konkrete Perspektive und einen Rahmen, in dem VHS und Sprachschulen ihre Kurse wieder anbieten können.
Source: Suddeutsche Zeitung May 26, 2020 07:54 UTC