Um gut durch die Zeit der Ausgangssperre zu kommen, könnten sie doch einfach Netflix schauen, empfahl Nicolás Maduro den Venezolanern. Wer darüber hinaus verstehen möchte, wie hilfreich der präsidiale Ratschlag ist, der kann bei Menschen wie Esperanza García anrufen. Und natürlich kann sie auch kein Netflix schauen, denn ohne Strom gibt es kein Internet. Früher fuhren die Menschen ins Nachbarland und besorgten sich dort die Dinge, die es in Venezuela nicht mehr gab. Danach sitzen sie in ihren Wohnungen oder Hütten, in denen nicht nur der Strom ausfällt, sondern auch immer wieder das Wasser.
Source: Suddeutsche Zeitung April 24, 2020 16:52 UTC