Ein gutes Dutzend Termine hatte Frey schon bei der Staatsanwaltschaft Köln, dem Recherchenetzwerk Correctiv gab er Ende 2018 ein langes TV-Interview. Frey ist nicht der echte Name des Juristen, dem als Kronzeugen im Verfahren um einen Milliardenskandal eine besondere Rolle zukommt. Für das Fernsehen verfremdete er deshalb extra sein Aussehen – ein Luxus, den er sich vor Gericht nicht leisten kann. Zwölf Milliarden Euro soll der Schaden der Geschäfte betragen, für die Frey jahrelang als einer der besten Experten galt. Fremdkapital, das Großbanken für sie zur Verfügung stellten, seien „das Benzin im Tank“ gewesen.
Source: Handelsblatt October 29, 2019 17:37 UTC