Zudem war die personelle Instabilität an der Spitze der CDU dem Vertrauen der Wähler auch nicht zuträglich. "Fakt ist, dass die häufigen Führungswechsel der vergangenen Jahre die größte Hypothek in diesem Wahlkampf sind", konstatiert Günther. "Ich bin von Natur aus der Zurückhaltende und nicht der Welterklärer", sagt er selbst. Unabhängig vom Ausgang der Wahl will er die CDU weiter anführen. Seine Partei brauche nichts dringender als Kontinuität: "Ich bin gekommen, um zu bleiben", versprach der Herausforderer vor der Wahl - jetzt hat er die besten Argumente.
Source: Der Tagesspiegel May 07, 2017 16:41 UTC