März haben sie zu entscheiden, ob es zu einer großen Koalition (Groko) mit der Union kommt - oder eben nicht. So kritisiert ein neues Mitglied, dass bei den Verhandlungen mit der Union die "Bürgerversicherung unter den Tisch gefallen" sei und daher die "Zwei-Klassen-Medizin" nicht aus der Welt sei. Ein anderer Sozialdemokrat ärgert sich, dass wichtige Punkte im Groko-Vertrag nur "Absichtserklärungen" und der Klimaschutz und die Energiepolitik "viel zu kurz kommen und sträflich vernachlässigt" würden. Als Beispiele nennt er in der Debatte die ungenügende Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus mit nur zwei Milliarden Euro, das "Baukindergeld für das CSU-Klientel" und die 8000 Pflegekräfte, die gerade noch für München ausreichten. Um so eine "tolle und sachlich-fundierte Diskussion" würden die andere Parteien die SPD beneiden, befanden schließlich Schrodi und die Kreisvorsitzende Julia Ney.
Source: Suddeutsche Zeitung February 25, 2018 18:45 UTC