Mit ihrer Forderung nach der Bejagung von Wölfen ist die FDP am Freitag im Bundestag auf massiven Widerstand bei anderen Fraktionen und Regierung gestoßen. Die Jagd werde die durch die Rückkehr der Raubtiere entstehenden Schwierigkeiten nicht lösen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), in der Beratung über den von den Liberalen eingebrachten Antrag. Auch Vertreter von Grünen und Linken übten scharfe Kritik an dem Vorstoß, den die FDP mit zunehmenden Konflikten zwischen Menschen und Tieren begründet. Grüne und Linke legten eigene Anträge vor, in denen sie mehr finanzielle Unterstützung für die von Wolfsrissen betroffenen Halter von Weidetieren wie Schafen verlangen. Carsten Träger (SPD) sprach sich für eine generelle Umschichtung im Bereich der Agrarsubventionen "zugunsten ökologischer Agrarformen" aus.
Source: Der Tagesspiegel February 02, 2018 12:00 UTC