Debatte um Entlastungen: Der Staat darf nicht die Zeche für die Ölkonzerne zahlen - News Summed Up

Debatte um Entlastungen: Der Staat darf nicht die Zeche für die Ölkonzerne zahlen


Erhöhung von Pendlerpauschale und Mobilitätsprämie, Senkung der Stromsteuer, vielleicht auch der Energiesteuer oder des CO₂-Preises – fast alle Entlastungsmaßnahmen, über die in der Bundesregierung zunehmend hitzig diskutiert wird, verursachen dem Staat hohe Kosten. Es sollte nicht noch größer werden, weil der Staat glaubt, für die Raffgier von Konzernen aufkommen zu müssen. Entlastungen sind notwendig, aber zahlen sollten dafür diejenigen, die von der Krise profitieren. Während des Energiepreisschocks in den Jahren 2022 und 2023 mussten Gas-, Kohle- und Raffineriekonzerne schon einmal eine Sondersteuer auf alle Gewinne zahlen, die mehr als 20 Prozent über dem Durchschnitt der Vorjahre lagen. Bei der berechtigten Diskussion um Entlastungen sollte aber auch die Ursache der Krise nicht aus den Augen verloren werden: fossile Abhängigkeiten.


Source: Der Tagesspiegel April 11, 2026 18:04 UTC



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