Es ist gerade etwas unübersichtlich auf dem Buchmarkt. „Deutlich erholt“ haben sollen sich die Buchumsätze im Mai, melden ganz aktuell die Branchenmagazine, was nach den Totaleinbrüchen im April („historisches Tief“, so „Buchreport“) fast eine Selbstverständlichkeit ist. Denn ihre Vorschauen für den Sommer und den Herbst sehen aus wie immer, von einer wirklich entscheidenden Anzahl weniger Titel kann eigentlich keine Rede sein. Schnell produzierte Krisenbücher laufenDas sind positive Signale, wie auch immer sich die „krisenresistenten Bücher“ (so preist sie KiWi) dann am Markt so machen. Mehr zum Thema Suhrkamp bezieht sein neues Verlagshaus Der Suhrkamp Verlag ist ein zweites Mal in Berlin angekommenDie großen Verlagsgruppen Random House, Bonnier und Holtzbrink sind nicht dabei, kleinere Verlage werden folgen, viele ausländische ebenso.
Source: Der Tagesspiegel June 07, 2020 11:03 UTC