Die Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen die Deutsche Börse und ihren Vorstandsvorsitzenden Carsten Kengeter wegen des Verdachts auf Insiderhandel gehen in die nächste Runde. Das Frankfurter Amtsgericht lehnte die Einigung zur Einstellung des Verfahrens zwischen der Börse und der Frankfurter Staatsanwaltschaft ab. Dem Vernehmen nach hält sie insbesondere die persönliche Geldauflage gegen Kengeter in Höhe von 500.000 Euro für zu niedrig. Der Verdacht auf Insiderhandel entstand, weil die Börse zwei Monate später ihr Fusionsvorhaben mit der Londoner Börse LSE bekanntgab. Der Aktienkurs der Börse gab am Dienstag um rund 2 Prozent nach.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 24, 2017 14:37 UTC