Hans-Joachim Watzke hat die Kritik von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an der Beibehaltung der 50+1-Regel durch die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) zurückgewiesen. "Was an einem demokratisch herbeigeführten Beschluss so schlimm sein soll, das weiß ich nicht. Wir müssen aufpassen, dass wir die Bundesliga nicht so sehr spalten, wie sich gerade die deutsche Gesellschaft zu spalten scheint", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund im Welt-Interview. Sie besagt, dass der Stammverein auch nach Ausgliederung der Profiabteilung weiter die Stimmenmehrheit (50 Prozent plus eins) in einer Kapitalgesellschaft haben muss. Die Abschaffung von 50+1 berge nach Ansicht Watzkes "enormen sozialen Sprengstoff": "Wir haben 153 000 Mitglieder, und ich weiß, dass die meisten von denen 50+1 erhalten wollen.
Source: Suddeutsche Zeitung March 27, 2018 21:45 UTC