In der vergangenen Woche legte der von den Ländern eingesetzte „Zukunftsrat“ seine Vorschläge zur Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Systems vor. Teil des insgesamt achtköpfigen Gremiums waren auch die ehemalige Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel sowie Peter M. Huber, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht und Professor für Öffentliches Recht. Julia Jäkel ergänzt „Das Land ist vielfältiger geworden. Viele Menschen erreichen die Öffentlich-Rechtlichen noch nicht oder nicht mehr ausreichend“. Strukturell neu aufgestellt werden soll auch die ARD, die aus Sicht von Julia Jäkel „schwerfällig“ und „reformwillig, aber nicht wirklich reformfähig“ sei.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 23, 2024 13:44 UTC