Mai 1944 macht Hanne Trautwein nach langer Zeit wieder eine Spazierfahrt mit dem Rad. 577 Briefe und Postkarten der beiden aus den Jahren 1937 bis 1946 umfasst der über 1000-seitige Band. Ja, und dort spricht wiederum auch Hanne Trautwein ungewohnt kraftvoll von dem „Scheißhaufen“, der die Menschheit ist. Zum Beispiel klagt Lenz 1940 darüber, wie nutzlos er seine Zeit verbringt im Krieg, Zeit, „in der man vielleicht einen Baustein für sein Lebenswerk hätte schaffen können“. Hanne Trautwein tut es ihm nach; auch von ihr gibt es Erzählungen, die kurz nach dem Krieg veröffentlicht werden.
Source: Der Tagesspiegel January 10, 2019 17:14 UTC