Auf den Plätzen folgen wie im Vorjahr Hering (15,9 Prozent), Thunfisch oder Bonito (14,1 Prozent) und Forelle (6,2 Prozent). Denn auch eine andere Zahl steigt an: Durchschnittlich 5,5 Kilogramm Fischprodukte und Meeresfrüchte haben die Deutschen im vergangenen Jahr verzehrt. Geringe Fischfänge und Probleme in der Fischzucht sind die Hauptgründe für die steigenden Preise. "Die Fischart und die Angebotsform ändert sich, das sorgt für höhere Durchschnittspreise", sagt Matthias Keller, Leiter des Fischinformationszentrums. Schließlich haben die privaten Angler einen hohen Anteil am Fischfang in Deutschland: Rund 45.000 Tonnen Fisch gehen den Sportfischern im Jahr an den Haken.
Source: Die Welt September 08, 2016 06:43 UTC