Doch während die Demokraten den Wählern nun erzählen können, sie seien kompromissbereit gewesen und hätten den Schaden des Haushaltsnotstandes auf ein Minimum begrenzt, gärt in der Partei und besonders unter den Demokraten im Senat der Unmut über die Übereinkunft. Abgeordneten unter ZugzwangDie Demokraten hatten die Verhandlung über ein Budget für die Regierung von Anfang an mit der Forderung verknüpft, es müsse gleichzeitig eine Regelung für die rund 700.000 Dreamer geben. Die Abstimmung ging 81 zu 18 aus, zwei Republikaner, fünfzehn Demokraten und ein Unabhängiger, der den Demokraten zuzurechnen ist, stimmten gegen die Vorlage. Liberale Lobbygruppen haben angesichts des Abstimmungsergebnisses damit gedroht, Vorwahlgegner für jene Demokraten aufzustellen, die für den Kompromiss gestimmt haben. Bis auf ein paar Tweets, die den Demokraten die Schuld am Stillstand zuschoben, hielt er sich aus den Gesprächen heraus.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 23, 2018 14:09 UTC