„Die Nato hat nicht die Absicht, Waffen im Weltraum zu stationieren“, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem Treffen. Nationale Lagebilder austauschenKonkret könnte der Beschluss der Nato bedeuten, dass mögliche Angriffe aus dem Weltraum künftig als Bündnisfall behandelt werden – also so wie bislang Angriffe am Boden, in der Luft, zur See oder im Cyberraum. Das Ziel: Man will wissen, ob und welche Angriffe es gibt im All, und welcher Nato-Staat was dagegen unternehmen könnte. Zuletzt hatten neben dem Nato-Mitglied USA Staaten wie Russland, China und Indien ihre Fähigkeiten im All erheblich ausgebaut. US-Präsident Donald Trump hatte die Nato deshalb bereits vergangenes Jahr aufgefordert, wie die USA, „Space“ als fünfte Dimension der Verteidigung zu definieren.
Source: Handelsblatt November 19, 2019 15:45 UTC