Im September 2015 hatte der Autobauer zugegeben, in weltweit elf Millionen Fahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Bislang zahlte der Konzern mehr als 30 Milliarden Euro an Strafen und Entschädigungen, vor allem in den USA. Streitpunkt zwischen dem VZBV und VW ist unter anderem die Kostenübernahme für die Abwicklung der Entschädigungszahlungen. Der Verbraucherschutzverband erklärte, der Konzern habe in Aussicht gestellt, 50 Millionen Euro der Gebühren, die von den VZBV-Anwälten erhoben werden, zu tragen. »Wir kämpfen weiter vor Gericht für eine gute Lösung für die Verbraucher.« Man werde das Verfahren »mit voller Kraft fortsetzen«.
Source: Die Welt February 16, 2020 18:33 UTC