Damit, wie mit der Übernahme der Rede von der 4. »Das Digitale als Kommunikationsmedium ermöglicht jederzeit und überall dialogische und kollektive Kommunikation und Vernetzung«, glaubt Blaschke. Genau deshalb ist die These, dass »über digitale Informationsgüter […] jede und jeder immer und überall verfügen [kann]« schlicht falsch. Wehalb digitale Informationsgüter, die doch Digitalisierung voraussetzen, dann auf einmal »die Grundlage der Digitalisierung« sein sollen, überrascht zusätzlich. Dafür sorgen sowohl die Beseitigung der immer vorhandenen Fehler, die meist wiederum Fehler einführt, als auch die Anpassung an Veränderungen der Umwelt und der Nutzanforderungen, die irgendwann ihre Architektur überfordern.
Source: Neues Deutschland August 12, 2017 08:03 UTC