Jahrelang hat Philipp Keel verhandelt, um die zweite Hälfte des Schweizer Diogenes-Verlags aus einem komplizierten Erbe zu kaufen. Herr Keel, vor ziemlich genau einem Jahr sagten Sie, Ihnen sei gerade alles etwas viel. Zu viel ist es doch eigentlich für alle und „etwas weniger“ im Grunde das, was der Mensch permanent anstrebt. Sie haben für Ihr Haus, den Diogenes Verlag, eine wagemutige Entscheidung getroffen. Sie haben die Aktienanteile von Rudolf C. Bettschart, dem ehemaligen Partner Ihres verstorbenen Vaters, übernommen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 18, 2019 13:41 UTC