Warum hatte Donald Trump dann aber schlechte Laune, als er den Gipfel an Machtvollkommenheit erreichte? Mit schnarrender Stimme zeichnete er den Kraftakt nach, den es ihn gekostet hatte, in den Glanz dieser Stunde zu treten. Seine Stimme überschlug sich, es zerriss ihn, und jeder, der Zeuge davon wurde, wünschte sich, dass der Mann sich bloß wieder beruhigen würde. Als er erfuhr, dass seine frühere Mitarbeiterin mit einem eigenen Immobilienunternehmen pleite gegangen war, freute er sich. Während Donald, der Zweitgeborene, prächtig gedieh unter der fordernden Strenge des Vaters und den Konkurrenzkampf annahm, den der ihm aufzwang, wurde sein ältester Bruder aufgerieben.
Source: Der Tagesspiegel February 20, 2017 07:25 UTC