2017 eingeweiht: Mahnmal zur Erinnerung an das »Kindergefängnis« in Bad Freienwalde Foto: Patrick Pleul/dpaNach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Ostdeutschland viele Kinder, die ihre Eltern verloren hatten. So wohnten die Kinder im prächtigsten Gebäude des Ortes - und das blieb bis zum Ende der DDR so. Denn es wurden nur wenige Heime neu gebaut. Es gab jedoch auch Kinderheime in alten Kasernen, und in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) befand sich in den Jahren 1968 bis 1987 ein Durchgangsheim in einem alten Gefängnis, das für seine neue Bestimmung nicht umgebaut wurde. Die Kinder und Jugendlichen schliefen jeweils zu viert in einer Zelle, die sich von innen nicht öffnen ließ.
Source: Neues Deutschland November 14, 2019 17:15 UTC