Nach einer neuen Breitseite des philippinischen Präsidenten Rodgiro Duterte gegen die Vereinigten Staaten bemüht sich die Regierung inManila um Schadensbegrenzung. Der Präsident mit dem lockeren Mundwerk hatte bei einem Besuch in Peking die „Trennung“ seines Landes von dem langjährigen engsten Verbündeten angekündigt. Die Amerikaner seien beleidigend und versuchten, anderen Maßnahmen aufzudrücken und die Weltfinanzen durch den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank zu kontrollieren, sagte der philippinische Staatschef. Bei einem Gespräch mit Chinas Präsident Xi Jinping sprach Duterte von einem neuen „Frühling“ in den Beziehungen. Xi und Duterte vereinbarten auch, „konstruktiv“ über die Probleme im Südchinesischen Meer sprechen zu wollen, wo sich China mit den Philippinen und anderen Nachbarstaaten um Gebietsansprüche streitet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 21, 2016 04:57 UTC