Als Priester Emmanuel Momoh im Osten Sierra Leones in einem Fluss nach Edelsteinen sucht, gibt der Schlamm einen der größten Diamanten der Welt frei: so groß wie ein Eishockeypuck. Momoh könnte ein reicher Mann sein, würde er den Diamanten behalten, über die Grenze schaffen und auf dem Schwarzmarkt verkaufen - so wie es viele Schürfer in dem westafrikanischen Land tun. Er ist der zweitgrößte jemals in Sierra Leona gefundene Diamant, weltweit soll er zu den 20 Größten der Welt gehören. Der Präsident Sierra Leones erklärte, dass der Verkauf so transparent wie möglich gestaltet werden sollte. Denn er befeuerte den über ein Jahrzehnt dauernden Bürgerkrieg in dem westafrikanischen Land.
Source: Suddeutsche Zeitung October 24, 2017 12:56 UTC