Ein Student, der an den viel diskutierten Menschenversuchen an der RWTH Aachen teilnahm, erzählte nun, wie es im Detail zuging – allerdings unter den Augen seiner Professoren. Er sei morgens zu der Versuchsanlage gefahren, habe dort die anderen Probanden getroffen und die medizinischen Voruntersuchungen hinter sich gebracht, Blutabnahme und Lungenfunktionstest. Einerseits: Unterstützung von Forschung durch Unternehmen sei üblich und nicht zu beanstanden, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn etwa kein Einfluss auf das Studiendesign oder die Durchführung genommen wird, die Veröffentlichung der Ergebnisse in der Hand der Uni bleibt und die Förderung transparent ist. „Wir wussten auch nichts von den Versuchen mit Affen“, sagte er.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 02, 2018 12:45 UTC