An seine erste Straftat auf deutschem Boden erinnert sich Khaled Omeirat noch. Einzelne Zweige der Familie rechnen Ermittler der „ethnisch abgeschotteten Subkultur“ zu, die das Bundeskriminalamt als Form organisierten Verbrechens einstuft: der Clan-Kriminalität. Die Grenzen, so lassen sich seine Ausführungen zusammenfassen, zwischen Bösen, Weniger-Bösen und Fast-Guten sind auch in arabischen Clans fließend. Khaled Omeirat sagt, noch als Erwachsener habe er keine Arbeitserlaubnis, keinen deutschen, keinen libanesischen Pass gehabt. Khaled Omeirat wagt keine Prognose.
Source: Der Tagesspiegel February 03, 2020 12:17 UTC