Amerikanische Berichte über russische Einmischung in den Präsidentenwahlkampf, der mit dem Sieg Donald Trumps endete, sind Legion. Friedrich Schmidt Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau. Wie sie arbeiten, ist dank Aussteigern und Reportern bekannt: Anhand „technischer Aufgaben“ ist etwa in sozialen Netzwerken und in Online-Foren gegen Oppositionelle und den Westen Stimmung zu machen. Alle amerikanischen Probleme seien mit den Demokraten verbunden worden, deren Kandidatin Hillary Clinton „schuldig“ erschienen sei. Über die Petersburger Gruppe „BlackMattersUS“ mit 225.000 Facebook-Abonnenten – sie kopiert die Bewegung „Black Lives Matter“ – wurden laut RBK rund zehn Proteste etwa gegen Polizeigewalt organisiert.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 20, 2017 08:15 UTC