Vor einer Woche wurde öffentlich, dass Red Bull im Vorjahr ein Darlehen über 100 Millionen Euro an RB Leipzig in eine Kapitalrücklage umgewandelt hatte. „Die Kapitalmaßnahme von RB Leipzig aus dem April 2019 ist entsprechend den Veröffentlichungen im Bundesanzeiger rechtlich nicht zu beanstanden, sofern sie mit den Verbandsregeln, also insbesondere der 50+1-Regel, in Einklang steht“, so Hellmann. Erstens: Das Geschäftsmodell von RB Leipzig ist hochdefizitär und der sportliche Erfolg ,auf Pump‘ errichtet. Frankfurt erzielte dagegen eine Überschuss von 26,5 Millionen Euro, besser stehen nur der BVB (164,02Millionen), Hoffenheim (115,83) und Mainz (47,7) da. „Wir sind bereit, nochmals 100, 150 Millionen Euro Eigenkapital zu investieren, wenn der Bedarf bestehen sollte.“ Und der Bedarf, da darf man sicher sein, wird da sein.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 15, 2020 13:18 UTC