Dem Erfolg wird vieles, wenn nicht gar alles untergeordnet. Für die minderjährigen Artistinnen ist das manchmal knochenharte Kinderarbeit. Kinder, Sprünge, Sensationen: Die seltsamerweise immer noch Damenkonkurrenz genannte sportliche Abschlussveranstaltung der Eiskunstlauf-Europameisterschaft in Graz verhieß ein großes Spektakel. Vierfachsprünge frühreifer Teenager, vor noch nicht allzu langer Zeit undenkbar, standen als programmatische Highlights auf der Samstagabendshow in der Steiermarkhalle. Die eine war am Ende Zweite, die andere Dritte der EM, bei der die mit höheren Ambitionen angereiste deutsche Meisterin als enttäuschende Vierzehnte im Hinterland landete.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 27, 2020 05:48 UTC