Sie will Entwicklungspolitik »strategischer, fokussierter und partnerschaftlicher« gestalten. Keine Regierung hat die Gelder für den globalen Süden so gekürzt wie die Merz-Klingbeil-Koalition. Mindestens 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung müsste Deutschland, drittreichstes Land der Welt, für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Afrika, Südamerika und Asien zahlen. Was die Ministerin hier vermitteln will, kennen wir von der Bürgergelddebatte – dass es irgendwie Verschwendung, Missmanagement, falsche Prioritäten gegeben hätte. Was sagen Sie zu diesem Satz: »Eine partnerschaftliche Entwicklungspolitik verbindet eine wertebasierte Ausrichtung mit einer strategischen Orientierung an deutschen Interessen«?
Source: Junge Welt January 19, 2026 18:34 UTC