Das Projektteam "Target Malaria" um Andrea Crisanti setzte dafür die neuartige "Gene Drive"-Technik ein. Mit ihr werden Genveränderungen binnen weniger Generationen an alle Individuen einer Art weitergegeben – in diesem Fall eine Mutation, die weibliche Mücken unfruchtbar macht. Daher gibt es schon lange Versuche, die Fortpflanzungsfähigkeit der Tiere einzuschränken – jüngst auch mittels gentechnischer Veränderung fortpflanzungsrelevanter Gene. Männchen hingegen blieben zeugungsfähig und verbreiteten die Gen-Schere unter den übrigen, noch fruchtbaren Weibchen. Zwar sei das kein Beweis, dass auch unter Freilandbedingungen keine resistenten Mücken entstehen könnten, schreibt Crisantis Team im Fachblatt "Nature Biotechnology".
Source: Der Tagesspiegel September 26, 2018 15:11 UTC