So ließe sich auch ein Kommentar von Ilnur Cevik erklären, einem der außenpolitischen Berater des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Cevik hat dieser Tage Bemerkenswertes zur ersten persönlichen Begegnung seines Chefs mit Donald Trump an diesem Dienstagabend kundgetan. Folgen:Unter anderen Umständen hätte vor der Begegnung Trumps mit Erdogan im Weißen Haus womöglich Ankaras Forderung nach einer Auslieferung des im amerikanischen Exil lebenden Türken Fethullah Gülen im Mittelpunkt gestanden. Doch verglichen mit der Angst vor mit amerikanischen Waffen ertüchtigten kurdischen Freischärlern in Syrien, wirkt die Causa Gülen aus türkischer Sicht wie eine Petitesse. Wie Trump Erdogan davon überzeugen könne, einem Einsatz kurdischer Truppen bei dem geplanten Feldzug gegen die vom IS gehaltene syrische Stadt Raqqa zuzustimmen, bleibe offen, schrieb Cevik in einer Kolumne.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 16, 2017 15:00 UTC