Fühlen sich die Deutschen tatsächlich bevormundet von einer staatlich verordneten Erinnerungskultur an den Holocaust? Jahrhundert ist für die meisten die Wiedervereinigung (39 Prozent) und der Zweite Weltkrieg (37 Prozent). Am prägendsten sind für die meisten Deutschen Besuche von Mahnmalen und Gedenkstätten und vor allem Gespräche mit Zeitzeugen – eine Informationsquelle, die für die junge Generation allerdings langsam versiegt. In 37,4 Prozent der Familie wird nur selten, in weiteren 33,3 Prozent nur „gelegentlich“ über den Zweiten Weltkrieg gesprochen. Februar, dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens, der seit Jahrzehnten ideologisch genutzt wird – erst von der DDR-Propaganda, dann von Neonazis.
Source: Die Welt February 13, 2018 18:11 UTC