München (dpa/lby) - Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert eine stärkere Berücksichtigung süddeutscher Standorte beim Ausbau der Windenergie. „Es kann nicht sein, dass Bayern als großer Industriestandort mit hohem Strombedarf bei den Zuschlägen für Windkraft quasi leer ausgeht. Das ist energiepolitisch zu kurz gedacht“, sagte er und forderte „eine vorgezogene Sonderausschreibung bereits im Jahr 2026 sowie eine stärkere regionale Steuerung der Vergaben“. März beendeten Ausschreibungsrunde erhielten bundesweit rund 440 Vorhaben einen Zuschlag, darunter fünf aus Bayern. Die Bundesnetzagentur ermittelt mit den Ausschreibungen die Höhe der staatlichen Zuschüsse nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Source: Suddeutsche Zeitung April 04, 2026 11:53 UTC