Content zum Umgang mit Essstörungen nehme in den sozialen Medien beständig zu, sagt Silke Naab, Chefärztin der Jugendabteilung der Schön Klinik Roseneck. Sie sieht Vor- und Nachteile in den Plattformen: Instagrammer dienten einerseits als Identifikationsfigur. Zu sehen, dass Betroffene trotz der Rückschläge weiter gegen die Krankheit kämpften, könne sehr motivierend sein. Aber Naab warnt auch: Sobald die Essstörung verherrlicht wird, sollten Follower unbedingt Abstand von dem Profil nehmen. Gerade Menschen mit Unsicherheiten und mangelndem Selbstvertrauen seien dafür besonders anfällig.
Source: Die Welt February 23, 2020 12:11 UTC