Und die Banken, weil sie seit 2014 Strafzinsen auf ihre Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlen müssen. EZB-Präsident Mario Draghi ließ erstmals durchblicken, dass die Banken künftig womöglich nicht mehr auf sämtliche Einlagen, die sie bei der Notenbank haben, Strafzinsen zahlen müssen. Nach einer ING-Studie ärgern sich 53 Prozent der österreichischen Sparer und 44 Prozent der deutschen Sparer über die niedrigen Zinsen. In beiden Ländern sind die Verbraucher nicht so hoch verschuldet wie anderswo in der Euro-Zone und damit profitieren die Schuldner nicht so stark von den niedrigen Zinsen. Beim Nachbarn Frankreich, wo die privaten Haushalte relativ hoch verschuldet sind, stört sich sogar nur jeder Vierte an den jahrelangen niedrigen Zinsen.
Source: Die Welt March 28, 2019 09:56 UTC