Trump sei jetzt aber der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten „und verdient den Respekt, der sich mit diesem Amt verbindet“. Schulz forderte die Regierungschefs der EU auf, bei ihrem Treffen im Dezember eine gemeinsame Linie gegenüber Trump zu definieren. Am Sonntagabend kommen die die Außenminister der Europäischen Union zu Gesprächen über die möglichen Konsequenzen von Trumps Präsidentschaft zusammen. Trump hatte im Wahlkampf mit positiven Äußerungen über Russland und abschätzigen Bemerkungen über die Nato und die europäischen Bündnispartner irritiert. Johnson hatte die Europäer zuvor ermahnt, die Trump-Wahl nicht allzu negativ zu sehen und sich nicht in Trübsal zu ergehen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 13, 2016 06:00 UTC