Die Lösung, unterstützt von den Röntgen-Analysen, ist aber einfach: Archaeopteryx konnte aktiv fliegen, aber er zeigte eben nicht die Art von Flatterbewegung, die für moderne Vögel typisch ist. Das Interessanteste an der Studie ist aber vielleicht gar nicht der Nachweis, dass der Urvogel wirklich ein aktiver Flieger war. Der Flügelschlag des Archaeopteryx allerdings könnte in der Inselwelt, die der Urvogel vor etwa 150 Millionen Jahren bewohnte, sogar sehr von Vorteil gewesen sein. Mehr zum Thema Urvogel Archaeopteryx Der FederhosenträgerDie Berliner Paläontologin Schwarz, die nicht an der Studie beteiligt war, findet die Ergebnisse wichtig, weil sie diese ökologisch Sinn ergebende Hypothese zur Evolution des Fliegens stützen. „Die und andere sollte man“, sagt Schwarz, „jetzt mit der gleichen Methode untersuchen.“
Source: Der Tagesspiegel March 13, 2018 15:56 UTC