Die Vorgeschichte dieses Interviews erinnert an Katz-und Maus-Spiele, wie sie Amaryllis Fox in ihrem Buch „Life Undercover. Tage vor dem Termin in ihrer Wohnung nahe Los Angeles ließ sie verlauten, das Gespräch vielleicht nicht führen zu können. US-Medien hatten berichtet, Fox habe womöglich keine Freigabe von der CIA erhalten, wie sie für alle Agenten, die Bücher über ihre Arbeit schreiben, obligatorisch ist. Einen Tag vor dem Interview gab sich Fox in einer Mail zerknirscht: Sie könne in dieser Lage kein Interview geben. Acht Jahre war die heute 38-Jährige als Agentin mit falscher Identität in vielen Krisenregionen, Kontakte zu Waffenhändlern inklusive.
Source: Die Welt October 23, 2019 09:56 UTC