Zu Gast waren die Schriftstellerin Tina Pruschmann, der Leipziger Soziologe Alexander Leistner sowie der Publizist Marko Martin. Klassische wissenschaftliche Forschung sei dafür zu langsam: Währenddessen solche Projekte geplant und finanziert würden, verändere sich parallel bereits die Realität. Tina Pruschmann etwa bereiste Sachsen überwiegend mit dem Fahrrad. Demokratie als Praxis und unendliche AufgabeAm Ende stand weniger eine abschließende Diagnose als eine offene Aufgabe. Die Frage sei, so die Diskutierenden, ob Gesellschaften Kipppunkte erreichen können – Momente, in denen demokratische Selbstverständlichkeiten verloren gehen, die „Extremwetterlagen“ heraufbeschwören.
Source: Neues Deutschland March 03, 2026 09:06 UTC