Eine solche Hommage wird normalerweise nur Personen zuteil, die im Dienst der Nation gefallen sind, Soldaten etwa oder Polizisten. Quentin Deranque war weder das eine noch das andere: Er war ein junger Rechtsextremist. Doch wer mochte sich schon öffentlich gegen eine Schweigeminute wenden für einen jungen Mann, der unter so schrecklichen Umständen gestorben war? Als die Parlamentspräsidentin die Abgeordneten aufrief, sich zu erheben, sprach sie vom „jeune Quentin“, dem jungen Quentin. Eine Hommage schickten Quentin Deranque auch seine politischen Freunde nach, in Lyon.
Source: Suddeutsche Zeitung March 13, 2026 23:29 UTC