Nur 1,7 Prozent der Spitzenpositionen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur oder beim Militär werden von Ostdeutschen besetzt. Man müsse damit aufhören, den Westen im Osten nachbauen zu wollen, und damit beginnen, den Osten aufzubauen. Setzt man sie aber ins Verhältnis mit 30 Jahren Wartezeit, hört sie sich eher pragmatisch an. Will der Osten endlich Spitzenjobs in der Verwaltung, in Kulturstätten oder in Universitäten besetzen, dann müssen die jetzigen Chefs gehen. Nach 30 Jahren sind sie endlich selbstbewusst genug, einzufordern, was selbstverständlich ist.
Source: Suddeutsche Zeitung February 19, 2019 08:48 UTC