Berlins Arbeitssenatorin setzt sich nach Tagesspiegel-Informationen bei der Bundesregierung dafür ein, Covid-19 in zahlreichen Branchen als Berufskrankheit anzuerkennen. Für die Folgen eines schweren Verlaufs einer Infektion mit dem Coronavirus wären somit nicht nur Krankenkassen, sondern auch Berufsgenossenschaften zuständig. Senatorin Breitenbach schreibt, dass den Erkrankten nicht zuzumuten sei, herauszufinden, wie sie sich im Job angesteckt haben. Während die Krankenkassen ärztliche Behandlungen bezahlen, also auch Klinikaufenthalte wegen Covid-19, sind Berufsgenossenschaften grob vereinfacht für die Zeit danach zuständig. Kostenlos und kompakt: leute.tagesspiegel.de]Beschäftigte, die einen Arbeitsunfall erlitten haben oder an einer Berufskrankheit leiden, werden durch die Genossenschaften beruflich und sozial betreut.
Source: Der Tagesspiegel May 17, 2020 12:08 UTC