Auf die Verlängerung von Putins Herrschaft muss der Westen mit Festigkeit und Einigkeit reagieren, nicht mit Vorleistungen und Nachgiebigkeit. Putin wird nicht damit aufhören, jenen Zuckerstückchen zuzuwerfen, die danach lechzen, dass alles wieder gut wird im Verhältnis zu Russland. Das ist alte sowjetische Schule, und sie ist immer noch erfolgreich. Doch die Grundlage dafür ist nicht Nachgiebigkeit, sondern Festigkeit, nicht Zwist, sondern Einigkeit. Und es ist gut, dass der neue deutsche Außenminister Maas nicht der Träumer-Fraktion in seiner Partei angehört.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 19, 2018 16:41 UTC