Doch wie viele Apps, so kann auch dieser vermeintlich harmlose Alltagshelfer meist noch mehr: auf den Standort des Nutzers zugreifen, auf die privaten Fotos, auf die Kamera, auf den Speicherplatz. Und die großen Digitalkonzerne wie Google, Facebook und Apple erlauben es sich selbst und den Entwicklern externer Anwendungen, möglichst viele Daten zu sammeln. Die Daten von 50 Millionen Nutzern sollen abgeflossen seinDer Schaden für den Einzelnen mag dabei immer erst einmal ein kleiner, individueller sein. Facebook musste vor wenigen Tagen eingestehen, dass Millionen Nutzerdaten unerlaubt an eine Privatfirma weitergereicht worden waren, welche die Daten für Donald Trumps Wahlkampf genutzt haben will. Die Datenschutzgrundverordnung, die von Mai an EU-weit gilt, geht hier einen Schritt in die richtige Richtung.
Source: Suddeutsche Zeitung March 21, 2018 07:38 UTC