Gegen Familiennachzug : Junge Unionsabgeordnete würden AfD-Stimmen in Kauf nehmenUm den Familiennachzug für bestimmte Flüchtlinge weiter auszusetzen, will die „Junge Gruppe“ offenbar einiges hinnehmen. Flüchtlinge demonstrieren Anfang November vor dem Bundesinnenministerium in Berlin für den Familiennachzug. Bild: dpafalseEine Gruppe junger CDU/CSU-Bundesabgeordneter will nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland auch Unterstützung durch die AfD in Kauf nehmen, um den Familiennachzug von Flüchtlingen weiterhin einzuschränken. März 2016 in Kraft getretenen Asylpakt II wurde der Familiennachzug für zwei Jahre für Personen ausgesetzt, die lediglich internationalen subsidiären Schutz erhalten. Sollte diese Regelung nicht rechtzeitig verlängert werden ergäbe sich ein rückwirkender Anspruch auf Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung December 20, 2017 04:18 UTC