»Man kann sich die Frage stellen, ob solche paramilitärischen Aufmärsche überhaupt geduldet werden dürfen von staatlicher Seite«, sagte der KSC-Präsident und CDU-Bundestagsabgeordnete. Die dazu passenden Gesänge von der »Fußballmafia DFB« fanden allerdings auch auf Karlsruher Seite Gefallen, wo auch vom bürgerlichen Publikum kräftig applaudiert wurde. Allerdings hat die martialische Kleidung der Dresdner Fans auch eine andere Botschaft als die Opposition zum DFB. »Dresdner Fans haben die Imbissstände im Gästebereich regelrecht geplündert und sind dabei das Personal massiv angegangen«, heißt es bei der Karlsruher Polizei, die von »21 verletzten Ordnern« spricht. Der Geschäftsführer von Dynamo Dresden erklärte weiterhin: »Wir distanzieren uns als Verein klar von jeder Form von Gewalt und verurteilen auch Spruchbänder, die dazu aufrufen.«
Source: Neues Deutschland May 15, 2017 15:00 UTC