Direkt aus dem dpa-NewskanalKabul (dpa) - In Afghanistan sind seit Jahresbeginn fast 90 000 Menschen vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften aus ihren Heimatdörfern geflohen. Zwangsvertreibung sei in 29 der 34 Provinzen registriert worden, heißt es in einem Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe. Die Vereinten Nationen schätzen außerdem, dass allein in der umkämpften Nordprovinz Kundus mehr als 30 000 weitere Menschen auf der Flucht sein könnten. In Kundus war bis 2013 noch die Bundeswehr stationiert.
Source: Suddeutsche Zeitung May 09, 2017 05:26 UTC