Foto: AFP/Marco-BertorelloDiese Fusion zwischen den Autokonzernen PSA Peugeot Citroën und Fiat Chrysler verläuft wie nach einem Lehrbuch für Neoliberalismus: Die Börsen reagieren nahezu euphorisch, die Kurse von Fiat Chrysler und PSA schnellen in die Höhe, den Firmensitz wählt man im steuergünstigen Ausland. Klare Verhältnisse herrschten nur, wo ein Starker einen Schwachen schluckte, wie PSA Opel. Letztlich müssen aber immer die Beschäftigten die Zeche zahlen. Bei der durch PSA geschluckten Marke Opel dürften es 7000 werden, und auch bei PSA-Fiat-Chrysler wird es nicht anders kommen. Wenn die Regierung in Paris jetzt tönt, sie werde keine Werksschließungen zulassen, nimmt sie eindeutig den Mund zu voll.
Source: Neues Deutschland October 31, 2019 17:26 UTC