Dann kommen ein paar von ihnen mit fünfhundert Kopien ins Kino, manche mit fünfzig und viele nur mit fünf. Denn Malick ist ein großer Regisseur. Es ist eine Show: die Neunzigminutenversion einer dreiviertelstündigen „Experience“, die Malick für die Imax-Kinos dieser Welt gedreht hat. Entsprechend monumental sind die Naturaufnahmen, die Malick zusammengetragen, und entsprechend peinlich die Menschenszenen, die er angerichtet hat. In seinen Spielfilmen hat Malick an den Türen gerüttelt, die die Kinoerfahrung von Traum und Trance trennen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 08, 2016 11:15 UTC