Es war ein bemerkenswertes Urteil, das Europas Fußballverband Uefa am Freitagabend verkündete: Zwei Jahre lang darf der englische Spitzenklub Manchester City nicht am Europapokal teilnehmen - wegen eines Verstoßes gegen das sogenannte Financial Fairplay (FFP). Allerdings erwies sich das FFP über viele Jahre zumindest für die großen und einflussreichen Klubs als harmlos. Konkret verlangt das FFP, dass Klubs über einen Zeitraum von drei Jahren nur so viel Geld ausgeben, wie sie einnehmen. Nur einen Verlust von bis zu 30 Millionen Euro darf ein Investor ausgleichen. Zugleich prüft die Uefa Tricksereien bei den Einnahmen der Klubs und die Verhältnismäßigkeit bei der Höhe von Sponsorenzahlungen.
Source: Suddeutsche Zeitung February 16, 2020 17:37 UTC