Für das große Containerdorf auf dem Tempelhofer Feld hat der Senat noch keinen Betreiber gefunden. Daher verzögert sich der Umzug der 270 noch verbliebenen Flüchtlinge aus den Hangars. Warum sich kein Unternehmen für das Containerdorf mit insgesamt 1100 Plätzen beworben hat, ist unklar. Prädestiniert für die Arbeit auf dem Tempelhofer Feld wäre eigentlich das Unternehmen Tamaja, das die Notunterkunft in den Hangars betreibt und viel Anerkennung für seine Arbeit bekommen hat. Ziehen die Flüchtlinge erst im November ein, verzögert sich die Nutzungsfrist für das Containerdorf weiter.
Source: Der Tagesspiegel August 23, 2017 17:15 UTC